Newsbild Einsatz Wache Mitte besetzen klein

Icon News EINSATZ 88 - 90

weekly calendar icon icons.com 56749 Donnerstag, 16. September 2021

 

Icon Melder bunt Wache besetzen - FRW 1 (Mitte)

Icon Kalender bunt Donnerstag, 16. September 2021

Icon Uhr bunt 10:38 Uhr

Icon Stecknade bunt Hagen Mitte

Icon LF bunt 43-LF10-01

 

Icon Melder bunt Feuer - Brandmeldealarm

Icon Kalender bunt Donnerstag, 16. September 2021

Icon Uhr bunt 11:33 Uhr

Icon Stecknade bunt Hagen - Haspe

Icon LF bunt 43-LF10-01

 

Icon Melder bunt Technische Hilfeleistung - Ölspur

Icon Kalender bunt Donnerstag, 16. September 2021

Icon Uhr bunt --:-- Uhr

Icon Stecknade bunt Hagen - Ecksesey

Icon LF bunt 43-LF10-01

 

Icon Thema bunt Heute Vormittag kam es im Stadtteil Altenhagen zu einem Dachstuhlbrand. Beide Wachen der Berufsfeuerwehr waren dort gebunden, sodass um 10:38 Uhr der 4. Abschnitt zum Wache besetzen alarmiert wurde. Während der Bereitschaft wurde das Löschfahrzeug zunächst zu einem Brandmeldealarm nach Haspe alarmiert, später wurde in Eckesey eine Ölspur abgestreut. Die Bereitschaft endete um 14:30 Uhr.

Icon News EINSATZ 85 & 86

weekly calendar icon icons.com 56749 Mittwoch, 08. September 2021

Am Mittwochvormittag ereignete sich im Stadtteil Hohenlimburg ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und einer hohen Anzahl an verletzten Personen. Die FF Tücking rückte dorthin mit dem Rüstwagen aus. Später wurde das Löschfahrzeug zum Wache Mitte besetzen alarmiert.

RD ManV 10 08.09.2021An dem Unfall waren zwei Busse, ein LKW sowie mehrere PKW beteiligt. Gegen 08:40 Uhr kam der Fahrer eines Linienbusses von der Fahrbahn ab und schob mehrere geparkte Autos aufeinander. Anschließend stieß er frontal mit einem Reisebus zusammen, der dann mit einem entgegenkommenden Lkw kollidierte. Der Fahrer des Reisebusses sowie  eine Pkw-Fahrerin wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Bei der technischen Rettung der eingeklemmten Personen unterstütze die Besatzung vom Rüstwagen.

Aufgrund der großen Anzahl von Verletzten wurde ManV-Alarm ausgelöst (Massenanfall von Verletzten). Unterstützung kam aus dem Märkischen- und Ennepe-Ruhr-Kreis mit diversen Einsatzmittel. Vier Personen wurden bei dem Unfall schwer, acht weitere leicht verletzt. Eine Person musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Da bei diesem Einsatz Kräfte von beiden Wachen der Berufsfeuerwehr längere Zeit gebunden waren, wurde die FF Tücking um 09:26 Uhr erneut alarmiert um die Wache Mitte mit der FF Haspe und FF Wehringhausen zu besetzen. Zu diesem Einsatz rückte das Löschfahrzeg aus. Einsatzende für beide Fahrzeuge war gegen 11:30 Uhr.

Icon News ÜBUNGSDIENST

weekly calendar icon icons.com 56749 Dienstag, 09. August 2021

Am letzten Freitag wurde der Übungsdienst für zwei verschiedene Themenbereiche genutzt: Zunächst ging es nach Hohenlimburg zur Feuer - und Rettungswache 2 um auf der dortigen Übungsfläche das Vorgehen des Angriffstrupps in einem Treppenhaus sowie die Nutzung des Schlauchpaketes zu besprechen und zu üben. Als Treppenhaus wurden die Treppen am Schlauchturm genutzt. Neben der persönlichen Schutzausrüstung und dem Schlauchpaket muss der Angriffstrupp auch einen IMG 20180910 WA0020Rauchvorhang, Feuerwehrleinen, Lampen, mindestens einen Schlauchtragekorb sowie ein Atemschutzgerät mitführen. Dabei kommt ein Gewicht von über 30 Kilo Ausrüstung zusammen, welches das Vorgehen zusätzlich erschwert. Zurück im Gerätehaus HaTüWe wurde anschließend das Thema "Beleuchtung der Einsatzstelle" besprochen und praktisch mit dem Aufbau und Sicherung eines Lichtmasten mit Lichtbrücke umgesetzt.

Wir freuen uns über interessierte Personen, welche einen ersten Einblick in die Arbeit der Feuerwehr bekommen möchten! Die Teilnahme am Übungsdienst ist mit einem max. 24h alten, negativen Testergebniss möglich (gilt auch für bereits komplett geimpfte Personen!). Weiterhin gelten die allgemein bekannten Coronaregeln!

Der nächste Übungsdienst der FF Tücking findet am 20. August 2021 um 18 Uhr statt.

Newsbild Verkehrsunfall klein

Icon News EINSATZ 85 & 86

weekly calendar icon icons.com 56749 Mittwoch, 08. September 2021

 

Icon Melder bunt Technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall

Icon Kalender bunt Mittwoch, 08. September 2021

Icon Uhr bunt 08:47 Uhr

Icon Stecknade bunt Hohenlimburg

Icon LF bunt 43-RW-01

 

Icon Melder bunt Wache besetzen - FRW 1 (Mitte)

Icon Kalender bunt Mittwoch, 08. September 2021

Icon Uhr bunt 09:26 Uhr

Icon Stecknade bunt Hagen - Mitte

Icon LF bunt 43-LF10-01

 

Icon Thema bunt Am Mittwochvormittag ereignete sich im Stadtteil Hohenlimburg ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und einer hohen Anzahl an verletzten Personen. Die FF Tücking rückte dorthin mit dem Rüstwagen aus. Später wurde das Löschfahrzeug zum Wache Mitte besetzen alarmiert. [MEHR...]

Icon News HOCHWASSEREINSÄTZE

weekly calendar icon icons.com 56749 Freitag, 23. Juli 2021

Mit ein paar Tagen Abstand blicken wir zurück auf die Ereignisse der letzten Woche.

In der Nacht auf Mittwoch wurde um 00:20 Uhr Stadtalarm ausgelöst und alle 22 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Hagen wurden in Dienst gesetzt. In den folgenden vier Tagen wurden hunderte Einsätze im Hagener Stadtgebiet abgearbeitet. Die FF Tücking war von Mittwoch bis Samstag mit nur wenigen und kurzen Pausen viele Stunden am Tag im Einsatz und half im Kampf gegen die Wassermassen und deren Zerstörung. Eingesetzt wurde die FF Tücking überwiegend im Bereich der Innenstadt und Haspe.

Mittlerweile wurden die Einsätze zusammengetragen und die FF Tücking kommt auf 52 Einsätze: Vorrangig wurden Keller ausgepumpt bzw. Einsatzstellen überprüft. Am Donnerstagnachmittag war der Rüstwagen längere Zeit in der Innenstadt im Einsatz und sicherte einen in der Volme treibenden Gastank, welcher Gas abblies.

Gemeinsam mit den anderen Löschgruppen des 4. Verbandes der Freiwilligen Feuerwehr Hagen, Haspe und Wehringhausen endete die Einsatzbereitschaft der LG Tücking am Samstagmittag. (Bild unten) 

Gruppenfoto

 

An dieser Stelle verweisen wir noch auf einen Text des Stadtfeuerwehrverband Hagen, welcher die Ereignisse der letzten Woche nochmal gut zusammenfasst:

 

Extremwetterlage in der Region Hagen

- Zwei getötete Kameraden aus dem benachbarten Märkischen Kreis

- Spendenaufruf

In der Nacht von Dienstag, 13.Juli 2021 auf Mittwoch und in den Folgetagen kam es im Einsatzgebiet der kreisfreien Stadt Hagen und in den benachbarten Kreisen zu extrem ergiebigen Niederschlägen, deren Schäden und Schadenshöhen in Hagen bisher unbekannt waren.

Im benachbarten Märkischen Kreis verstarben im Einsatz zwei ehrenamtlich tätige Kameraden aus den Städten Altena und Werdohl, vor denen wir uns verneigen und deren Familien, Freunden und Bekannten sowie den Kameraden in den betroffenen Löschgruppen wir unser Beileid und Mitgefühl aussprechen.

Der Stadtfeuerwehrverband Hagen hat dem Kreisfeuerwehrverband Märkischer Kreis eine Soforthilfe von 2.000 € überwiesen um die finanziellen Auswirkungen für die Familien der getöteten Einsatzkräfte etwas abzumildern.

Das Erlebte in Worte zu fassen und diesen Text zu schreiben ist wahrscheinlich leichter als die Einsatztätigkeit der letzten Tage in den betroffenen Gebieten; aber aufgrund der vielen Berichte und eigenen Erlebnisse immer noch schwer genug.

Wie soll man beschreiben, dass sich Straßen in Flüsse verwandelten, die alles mit sich rissen, was in den letzten 100 Jahren als unumstößlich galt und wenn Brücken einknicken oder komplett mitgerissen werden? Wie soll man eine Extremwetterlage einstufen und mit ähnlichen Ereignissen vergleichen, wenn es keinen Menschen mehr gibt, der etwas Ähnliches in unserer Stadt erlebt hat; wenn der Wasserstand höher war als beim letzten Jahrhunderthochwasser im Jahr 1927?

Ist die Situation in unserer Stadt überhaupt erwähnenswert wenn wir uns die Bilder aus den Kreisen in der Eifel, dem Landkreis Ahrweiler die Mosel herunter bis nach Trier und darüber hinaus ansehen?

Immerhin haben wir in Hagen keine Getöteten zu beklagen und die Anzahl der Verletzten ist überschaubar – in dieser Situation ist das eine sehr gute Nachricht.

Die größten Schäden in der Vier-Flüsse-Stadt Hagen wurden aus den südlichen und östlichen Stadtteilen gemeldet. Aber auch in Wehringhausen und Haspe sowie in der Innenstadt kam es zu Überflutungen und erheblichen Wassereintritten in Gebäude. Neben den überfluteten Bereichen an den Flussläufen der Volme, der Lenne, der Ruhr und der Ennepe verwandelten sich harmlose Bäche wie zum Beispiel der Eppscheider Bach, Holthauser Bach, Wehringhauser Bach oder der Wesselbach in reißende Fließgewässer und nahmen mit, was sich ihnen in den Weg stellte.

Bei den bisherigen 1.381 Einsätzen wuchsen die überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und den Hilfsorganisationen über sich hinaus. Im Krisenstab der Stadt Hagen und im Führungsstab der Feuerwehr Hagen wurde tagelang für die Bewältigung dieser Großeinsatzlage vorbildlich zusammengearbeitet und insbesondere alles dafür gegeben, die Einsatzkräfte logistisch zu unterstützen.

Wir haben so viele eindrucksvolle Berichte von den Einsatzkräften gehört, die ganz individuelle Lösungen zur Menschenrettung und technischen Hilfeleistung durchführten. Uns allen ist bewusst, dass grundsätzliche Konzepte zur Großschadenbewältigung für Hochwasserlagen wichtig sind. So ist es für uns unverständlich, dass Betriebe, welche mit wassergefährdenden Stoffen arbeiten, in Überflutungsgebieten eines HQ100 angesiedelt sind.

Aber all die Einsatzlagen mit ihren verschiedenen Erfordernissen, sind in einem Konzept nicht zu vereinen.

Hier waren in den vergangenen Tagen viele individuellen Lösungen gefragt, die sich auf die Kenntnisse der mitgeführten Gerätschaften, der vorhandenen persönlichen Schutzausrüstung, der Einsatzerfahrung, der Intuition und sich denen daraus ergebenden Erfolgsaussichten beziehen. Wir haben den Eindruck, dass bei der Mangelverwaltung einer viel zu großen Einsatzstellenzahl für die zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte alles getan wurde, um überproportional erfolgreich zu sein.

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns bei allen -vom Personal der Leitstelle über die Kollegen der Berufsfeuerwehr und den ehrenamtlich tätigen in der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und den Hilfsorganisationen für ihren unermüdlichen Einsatz! Ganz besonders bedanken wir uns bei den Einsatzkräften, die gemäß der Landeskonzepte uns überörtlich unterstützt haben: vier verschiedene PTZ 10 (Personentransportzüge aus verschiedenen Kreisen und Städten), den Bezirksbereitschaften Hochsauerlandkreis, Olpe und Siegen-Wittgenstein, den Betreuungszügen aus dem Kreis Ennepe-Ruhr und Dortmund sowie dem Kreis Soest, den Strömungsrettern der DLRG, der Feuerwehr Bielefeld, der Feuerwehr Dortmund und der Bezirksbereitschaft Detmold.

Wir haben erstmals die Bundeswehr auf dem festgelegten Weg angefordert und erhielten sehr schnell Hilfe. Das Vorauskommando der Pioniere aus Minden war bereits kurze Zeit später in Hagen. Anschließend wurden die Arbeiten von etwa 230 Soldaten mit schwerem Gerät unterstützt. Die Bundeswehr hat entscheidend dazu beigetragen, dass Menschen aus ganz besonderen Lagen in Sicherheit gebracht wurden (z.B. 34 Menschen in einem unzugänglichen Industriegebiet), zu denen die Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt nicht vordringen konnte.

Die Bundeswehr hat mit ihrer professionellen Arbeit, Ihren aufmerksamen und fachkompetenten Vorgesetzten an den Einsatzorten und im Krisenstab der Stadt / Führungsstab der Feuerwehr sowie der vorbildlichen Einsatzbereitschaft einen bleibenden und sehr positiven Eindruck in unserer Stadt hinterlassen.

Herzlichen Dank!!!

Die Solidarität unter den Betroffenen in den Wohnbezirken empfanden wir als einen gelebten Akt der Menschlichkeit. Wer körperlich in der Lage war, half mit Besen und Schaufeln, wer Tauchpumpen besaß, stellte sie anderen zur Verfügung. Wer Strom hatte, kochte Kaffee oder reichte den Helfern kalte Getränke. Andere boten etwas Essbares an. So hielt selbst die Katastrophe einige Sonnenstrahlen und schöne Seiten der Solidarität für die Beteiligten bereit.

Zuletzt hat sich der Stadtfeuerwehrverband Hagen dazu entschieden, die Hinterbliebenen der beiden getöteten Feuerwehrmänner durch die Freischaltung eines Spendenkontos zu unterstützen. Daneben möchten wir eigene Einsatzkräfte, die im Einsatz einen Sachschaden erlitten haben ebenfalls unterstützen.

Wem es ein Bedürfnis ist, die Helfer und die Hinterbliebenen der Helfer zu unterstützen, spendet bitte über folgender Kontoverbindung:

DE96 4505 0001 1000 2888 19 Sparkasse HagenHerdecke

Wir bedanken uns im Voraus.

Ihr Stadtfeuerwehrverband Hagen

eingetragen beim Amtsgericht Hagen 6 VR 2292

   
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